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Tibet Terrier Ya-mstan-can
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Mögliche Erkrankungen

Zuerst muss man zwischen Erbkrankheiten, angeborenen Erkrankungen und erworbenen Erkrankungen unterscheiden. Angeboren und erworben ist nicht gleichzusetzen mit erblich

Beim Tibet Terrier treten, wie bei allen Hunderassen, einige genetisch bedingte Erbkrankheiten auf. Diesen wird in verschiedenen Formen züchterisch vorgebeugt, können aber leider nicht immer verhindert werden.

Folgende Erbkrankheiten sind beim Tibet Terrier bekannt:

  • Hüftgelenksdysplasie, kurz HD. Dabei handelt es sich um eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Alle Hunderassen sind hiervon, mehr oder weniger, betroffen.
  • Progressive Retinaatrophie, kurz PRA. PRA ist eine erbliche Erkrankung der Netzhaut. Die Netzhaut befindet sich im hinteren Teil des Auges. Sie beginnt in den meisten Fällen mit Nachtblindheit und führt im weiteren Verlauf zur völligen Erblindung des Hundes.
  • Linsenluxation, kurz LL. Die Linse kann sich teilweise oder völlig frei im Auge bewegen. Gründe hierfür können bspw. der grüne oder graue Star sein. Diese Erkrankung ist gegebenenfalls operabel. Wobei keine 100 % Sehkraft mehr erreicht werden.
  • Caninen Ceroid-Lipofuszinose, kurz CCL. Dies ist eine monogen autosomal rezessiv vererbte Krankheit. Hierbei lagert sich Ceroid-Lipofuszin, ein Abbauprodukt der Zellen, vor allen in Nervenzellen von Gehirn und Netzhaut ab wodurch diese zu Grunde gehen. Der Tibet Terrier erkrankt hierbei an einer relativ späten Form der CCL (ca. 4 - 7 Jahre). Mehr kann man auf der HP des Instituts für Tierzucht und Vererbungsforschung erfahren. Momentan kann diese Krankheit nur nach dem Tod des Tieres diagnostiziert werden. An einem Test wird zur Zeit in Hannover geforscht.
  • Patella Luxation. Hierbei springt die Kniescheibe aus ihrer Führung. Meist springt sie in ihre Ursprungsstellung zurück.

Folgende züchterische Maßnahmen werden für die Gesundheit des Nachwuchses getroffen:

  • Hunde die zur Zucht zugelassen werden sollen müssen HD untersucht sein. Ausgeschlossen von der Zucht sind Hunde mit dem Befund HD-D und HD-E.
  • Zur Zucht zugelassene Hunde müssen vor jeder Zuchtverwendung eine aktuelle Untersuchung auf PRA/LL nachweisen. Diese darf nicht älter als 12 Monate sein. Erkrankte Tiere oder bekannte Genträger dürfen nicht zur Zucht verwendet werden. Weiterhin steht seit Oktober 2009 ein Gentest für LL zur Verfügung der lt. Zuchtordnung des KTR bei zur Zucht eingesetzten Hunde vorgeschieben ist. Somit kann eine Erkrankung der Nachkommen an LL ausgeschlossen werden.
  • Auch für die CCL gibt es seit Oktober 2009 einen Gentest. Dieser ermöglicht es dem Züchter nun einen spätere Erkrankung der Nachkommen auszuschließen. Auch dieser Test ist im KTR vorgeschrieben.
  • Hunde mit Patella Luxation Grad 2 - 4 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Hunde können, wie auch Menschen, mit Erkrankungen zur Welt kommen oder diese im Laufe des Lebens entwickeln, also erst nach der Geburt.

Es kann zu angeborenen Krankheiten / Störungen z.B. durch Einfluss von außen in der Embryonal oder Fetalperiode kommen. Hierzu gehören unter anderem Herzerkrankungen, wie beispielsweise der persistierende Ductus arteriosus botalli, kurz PDA. Hierbei handelt es sich um eine fehlerhafte Verbindung der Hauptschlagader und der Lungenschlagader. PDAs können bei allen Hunden auftreten.

Durch falsche Fütterung oder Haltung kann ein Hund einen schlechteren HD Grad auch erwerben. Beispielsweise durch zu frühes Treppe steigen oder zu schnelles Wachstum / Übergewicht durch falsche Fütterung.

Auch beim Hund gilt - wie bei uns Menschen - nicht alles was schmeckt ist auch gesund. Genau wie beim Menschen kann es, zum Beispiel durch falsche Ernährung / Übergewicht, zu Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems kommen

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